Durch GLS Austria gelöste Beschwerde. | 94 Views | 20.04.2017 | 09:53 Uhr
geschrieben von Gerhard Posch

GLS Austria (Ansfelden)

"Angeblicher" Zustellversuch, keine Rücksendung nach Ablauf der L

Bestell-/Kundennummer: Paket Nr. 84508967457; Track-ID3Y6KJF

Am 31.03.2017 erwarte ich im Laufe des Tages die Zustellung einer Bestellung. Nachdem sich bis zum späteren Nachmittag nichts ergibt, halte ich Nachschau in der Sendungsverfolgung von GLS, und siehe da, dort heißt es plötzlich, dass um 13:02 Uhr - wörtlich aus der Sendungsverfolgung -

SCHLAGWORTE

"Das Paket konnte nicht zugestellt werden, da der Empfänger nicht angetroffen wurde. "

Eine Benachrichtigung über diesen Zustellversuch wurde nicht hinterlegt. Das Paket wurde in einem Paketshop ca. 3 km von meinem Wohnort hinterlegt. Da es ein voluminöses Paket ist, müsste ich die Sendung mit einem Auto abholen, wäre es mit dem Fahrrad zu transportieren gewesen, hätte ich es (wahrscheinlich) noch getan. Über diesen Umstand ärgere ich mich jedoch immens, schließlich habe ich dem Versender zum Kaufpreis auch die von ihm verlangte Versandgebühr für die Zustellung an meine Wohnadresse bezahlt. Auf meine Mailanfrage vom 01.04.2017 warum nicht geläutet wurde und keine Nachricht hinterlassen wurde, erhalte ich am 03.04.2017 folgende Nachricht

"danke für Ihre Anfrage!

Ihre Sendung liegt im unten angeführten GLS PaketShop für Sie bereit. Bitte bringen Sie die Paketnummer/Track-ID und einen behördlichen Lichtbildausweis zur Abholung mit, wie z. B. Reisepass oder Führerschein.

PaketShop-Daten: . "

Das weiß ich aber schon längst selber, keine Antwort warum nicht geläutet und keine Benachrichtigung. Mehrere Mails an GLS > Antwort belangloses bla bla, was der "Prozess für Zustellung an Privatpersonen" vorsieht:

Von: paketinfo spider monkey gls-austria.com
Gesendet: Freitag, 07. April 2017 14:23
An: Gerhard Posch
Betreff: Re: AW: Ticket (208149) Sendungsnr. 845089674570 Sehr geehrte/r Herr Posch,
bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten beim Empfang Ihres Paketes.
Bei der Lieferung an Privatpersonen sieht der Prozess vor, dass der Zusteller läutet und eine Benachrichtigungskarte hinterlässt, wenn er den Empfänger nicht antrifft. Geschieht das nicht, entspricht das in keiner Weise den Abläufen, die GLS vorsieht und die unsere Transportpartner ihren Zustellern vermitteln. Wir haben weiters ausgezeichnete technische Hilfsmittel im Einsatz, die diesen Prozess unterstützen. Etwaigem Fehlhandling wirken wir sofort mit Maßnahmen entgegen.
Ihre Erfahrungen haben wir bereits an die zuständigen Kollegen vor Ort weitergegeben, die das Gespräch mit dem Transportpartner suchen werden. Danke für Ihre Information – sie hilft uns weiter, unsere Leistungen im Sinne unserer Kunden zu verbessern.
Gerne helfen meine Kollegen und ich Ihnen weiter, wenn Sie Fragen dazu haben.

Freundliche Grüße / Kind regards.

Im Zuge der Beschwerdekorrespondenz 2 Mal gleich-lautend erhalten.

Genau der hat aber ja nicht stattgefunden. Mein Entschluss ist fix, dass ich die Sendung einfach an den Absender nach Ablauf der Lagerfrist von 9 Arbeitstagen ohne mein Zutun zurückgehen lasse. Nach Ablauf dieser Frist schaue ich neuerlich in die Sendungsverfolgung, das Paket lagert noch immer im Paketshop. Ein Anruf bei GLS ergibt als Antwort, das Paket wird "morgen" rückgeleitet. Am 18.04.2017 - der angeblich "morgige" Tag war auch schon längst vorbei - ist am Abend das Paket lt. Sendungsverfolgung immer noch im Paketshop. Bei einem neuerlichen Anruf bekomme ich auf die Frage "warum" als Antwort, dass das Paket im Paketshop nicht auffindbar war. Da reißt es mir doch die Hutschnur und ich lasse dem Herrn von GLS wissen, dass seine Firma ein Volltrottelverein sein muss, zu blöd zum Zustellen und zu blöd zum Zurücksenden nach Ablauf der Lagerfrist von 9 Arbeitstagen, denn offensichtlich gibt es auch niemanden der bis 9 auf dem Kalender die Arbeitstage abzählen kann, und zudem lässt das Nichtauffinden Schlüsse auf Diebstahl oder Unterschlagung zu. Ich erhalte eine pampige Rückantwort, und dass kein Zustellversuch an meine Adresse erfolgt sei, ist rein meine Behauptung, GLS hat die Information, dass sehr wohl ein solcher stattgefunden hätte:

Von: paketinfo spider monkey gls-austria.com
Gesendet: Freitag, 07. April 2017 13:34
An: Gerhard Posch
Betreff: Re: Ticket (208149) Sendungsnr. 845089674570 Sehr geehrte/r Herr Posch,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Lt den vorliegenden Informtionen hat Sie unser Zusteller am 31.03 nicht angetroffen.

Daher wurde die Sendung im Paketshop hinterlegt.

Freundliche Grüße / Kind regards. "

Fertig, aus, ich bin also ein Lügner und behaupte somit die Unwahrheit. Was weiter geschieht, kann er mir nicht sagen, er ist ja schließlich nicht im Paketshop. und ähnlich, mit einem Phlegma, einer Wurschtigkeit mir gegenüber, dass ich nach Luft ringen musste. Er kann nichts machen, ist dafür auch nicht schuld, dass ich einwende, es handele sich um eine von mir bereits bezahlte Ware inclusive Versandgebühr für GLS, versteht er ja schon (gerade noch) irgendwie, aber dies ist auch schon alles. Wie klingt es im Antwortmail von GLS:

Gerne helfen meine Kollegen und ich Ihnen weiter, wenn Sie Fragen dazu haben.

"Hahaha, danke vielmals, sehr sehr viel geholfen, Du Kollege GLS du! "

Hätte dieses Gespräch in dieser Form von Angesicht zu Angesicht stattgefunden, wäre es von meiner Seite aus höchstwahrscheinlich zu Tätlichkeiten gekommen, der hätte sofort ein paar Watschn umgehängt gehabt. So lasse ich mich von einem Dienstleistungsbetrieb nicht behandeln, GLS! Denn der versteht offensichtlich keine andere Sprache,

Der aktuelle Stand in dieser Causa ist am 19.04.2017 am Abend folgender: Der Versender der Ware, den ich natürlich in der Zwischenzeit auch informierte, teilt mir - auch erst nach dem 3. Mail und der Untermauerung, mein Geld unabhäng vom weiteren Verlauf über den Bezahldienst zurückzufordern - mit, dass er mit GLS (Deutschland) telefoniert habe und das Paket "angeblich" in der "nächsten" Woche (KW 17, 24. - 30. 04. 2017) an ihn retourniert würde. Bin schon mal neugierig auf den Erfolg, denn gleichzeitig erhalte ich von GLS Austria folgende Mail:

paketinfo spider monkey gls-austria.com Antworten|Mi 19.04.2017 10:07An: Gerhard Posch (gerhardposch spider monkey hotmail.de) GLSSehr geehrter Herr Posch,

Sehr geehrter Herr Posch,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Die Sendung ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht lokalisierbar. Demnach wurde das Paket bis dato nicht zu Ihrem Versender retourniert worden. Daher kann Ihnen zurzeit keine genauere Auskunft dazu erteilt werden. Die Kollegen vom Auslieferungslager sind bemüht den Verbleib Ihrer Sendung so rasch wie möglich zu klären.

Freundliche Grüße / Kind regards.

Freundliche Grüße / Kind regards auch meinerseits

ich kehre zu gepflogenen Umgangsformen zurück, zumindest ich arbeite hart daran.

Eine Problematik bei solchen Vorkommnissen ist, dass der Empfänger einer Sendung im Prinzip gegenüber dem Paketdienstleister keine Rechtsstellung hat, dies ist der Versender und auf diesen ist man angewiesen und wenn man da einen hat, der auch nicht kooperativ ist und denkt, ich habe das Geld erhalten, und versendet, und danach l. m.a. A, (leck mich am A.), dann ist es mühsam, solche Fälle abzuwickeln, das hatte ich auch schon.

Dabei ist dies ganz klar EU - weit in den Konsumentenschutzgesetzen geregelt, dass der Verkäufer dafür Sorge tragen muss, dass der Käufer die Ware auch erhält. Scheint noch nicht überall angekommen, daher haben dilettantische Dienstleister auf diesem Gebiet auch noch viel zu leichtes Spiel.

Jedenfalls, ich habe mich etliche Beschwerdefälle an GLS auf dieser Website bereits angeschaut und bin nun gewissermaßen bestätigt, dass ich nicht einen Einzelfall darstelle, vielleicht sogar an Einbildung leide oder notorischer Unwahrheitbehaupter bin, wie mir dies die Gesprächspartner von GLS dezdiert entgegenhielten, auch wenn mir dies wenig hilft, meine Ware zu erhalten. Es ist eher Standard vonseiten GLS.

Ich kann nur einen Wunsch äussern, und dieser stammt von einem anderen Beschwerdeführer, welchen ich auch so unterschreiben möchte: Man muß hoffen, dass GLS möglichst bald in die Pleite geht, es wäre eine Wohltat für die Volkswirtschaft.

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Meine Forderung an GLS Austria: 0,000001 EuroCent von GLS, Restbetrag von Versender


Firma hat innerhalb von 14 Tagen geantwortetofortantwort
20.04.2017 | 11:12
Firmen-Antwort von: GLS Austria
Abteilung: Customer Service

Guten Tag Herr Posch,

Ihre Anfrage wurde bereits telefonisch und schriftlich bearbeitet. Meine Kollegen haben Sie über den Status Ihrer Sendung informiert.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

Mit freundlichen Grüße, Sarah F.

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Kommentare und Trackbacks (2)


20.04.2017 | 10:50
von Willi Matkovits | Regelverstoß melden
. und wieder ein GLS-Geschädigter.
Ich kann auch ein Lied davon singen und auch von DPD, DHL und POST
Alles die gleichen.
und die Probleme beginnen damit, dass die Zusteller großteils nicht der deutschen Sprache mächtig sind und auch unter Zeitdruck stehen.
Ich habe da einmal mit einem Zusteller eine Debatte gahabt, der unbedingt ein Paket von mir abholen wollte (weil er es im Kastenwagen nicht gefunden hat) und ich eigentlich auf eine Zustellung gewartet habe und er ausserdem nur gebrochen der deutschen Sprache mächtig war. Der daraufhin erfolgte Telefonanruf vom Zusteller an die Zustell-Basis erfolgte in einer mir unbekannten Sprache so ähnlich wie chinesich mit russisch gemischt und mit einzelnen Elementen von deutsch. Als ich dann mit der Zustellbasis reden durfte, verstand mein Gegenüber auch nur max die Hälfte von meinem Gesprochenen.
Schlussendlich wurde dann mein sehnlichst erwartetes Paket doch beim 3. Zustellversuch mir zugestellt. 3 Tage Urlaub und 3 Wochen Zeit verstrichen.
lg

24.04.2017 | 12:36
von Gerhard Posch gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
GLS hat die grandiose Leistung vollbracht, das Paket nach 3 Wochen (vorgesehen sind 9 Arbeitstage) an den Versender zurückzuleiten, nachdem es zwischenzeitlich "nicht lokalisierbar" war.




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