Durch BAUHAUS Depot gelöste Beschwerde. | 364 Views | 30.01.2017 | 17:56 Uhr
geschrieben von ReclaBoxler-4453738

BAUHAUS Depot GmbH (Mannheim)

Beschädigte Wanne wurde erst nach 11 Wochen ausgetauscht

Teaser:

SCHLAGWORTE

Im Frühjahr 2015 kauften wir eine Wanne von der Firma Camargue. Die Wanne ließen wir vom (Schwieger) Vater fachlich korrekt einbauen. Im Oktober 2016 fanden wir schließlich einen Riss in der Wanne und meldeten diesen noch am gleichen Tag beim Bauhaus Pforzheim. Klar ist, dass der Ersatz der Wanne in dieser Geschichte der geringere Schaden ist. Problematischer sind dagegen die Kosten für den Aus- und Einbau der Wanne. Wer sich mit dem deutschen Gewährleistungsrecht auskennt, der weiß, dass sich die Ansprüche auf beide Schäden erstrecken: Bauhaus muss auf eigene Rechnung die alte Wanne fachgerecht ausbessern oder die Wanne auf eigene Rechnung austauschen. Die Entscheidung liegt in dieser Angelegenheit letztendlich beim Bauhaus. Dessen waren wir uns bewusst und daher für alle Vorschläge offen. Hauptsache es geht schnell. Und an diesem Punkt begannen die Probleme mit dem Bauhaus Pforzheim. Fast 11 Wochen hat die Odyssee gedauert. In dieser Zeit wurden viele Telefonate getätigt, persönliche Gespräche vor Ort im Bauhaus und im betroffenen Badezimmer geführt, Emails geschrieben, Photos verschickt und Fristen gesetzt. Mit 8 Personen, die mal mehr und mal weniger zum Bauhaus Pforzheim gehörten, hatten wir Kontakt. Am Ende ist alles gut ausgegangen. Die alte Wanne wurde gegen eine neue ausgetauscht. Der Weg dahin war aber sehr anstrengend. Ständig mussten wir den Kontakt suchen, weil sich niemand meldete. Immer wieder haben wir mit anderen Personen gesprochen. Am Ende haben wir in einer Email mit einem Anwalt gedroht, sollte die gesetzte Frist nicht eingehalten werden. Diese Email hat die Geschäftsleitung aus dem Bauhaus Pforzheim anscheinend sehr verärgert. Denn anschließend tätigte eine Person aus der Geschäftsleitung in einem persönlichen Gespräch die folgende Aussage: „Herr XYXYXY, am Tage als ich Ihre Email gelesen habe, habe ich mich sehr geärgert. An diesem Tage hätten Sie nicht vor mir stehen dürfen. “ Die ganzen Geschichte findet der Leser weiter unten. Er möge sich ein eigenes Urteil bilden. Wir haben versucht, die Ereignisse möglichst neutral nachzuerzählen. Da es hierbei um das Bauhaus Pforzheim geht, nennen wir auch keine Namen der Mitarbeiter. Alle Kontaktpersonen werden ausschließlich als maskulin angenommen. Mitarbeiter des Bauhauses Pforzheim heißen „Herr Bau“, Personen der Geschäftsleitung nennen wir „Herr Leit“. Zur Unterscheidung sind die Mitarbeiter durchnummeriert.

Donnerstag, 20.10.2016: Erstkontakt

Bei der Reinigung der Wanne finden wir einen Riss in der Oberfläche. Wir fahren sofort abends zum Bauhaus Pforzheim und zeigen den Mangel bei Herrn Bau1 an. Wir schicken ihm gleich an dem Tag die Photos des Risses zu. Außerdem versucht er uns zu beruhigen, da die Wanne von Camargue schließlich nicht zu teuer sei. Wir entgegnen, dass der Ersatz der Wanne nicht das Problem sei. Vielmehr wären der Aus- und Einbau sehr teuer. Er sagt uns, dass er den Fall an die Firma Camargue weiterleiten wird. Wir fragen nach dem „warum“. Schließlich haben wir mit der Firma Bauhaus einen Vertrag und nicht mit der Firma Camargue. Er sagt, dass dies das normale Verfahren sei. Weiter sichert er uns zu, dass sich das Bauhaus Pforzheim umgehend bei uns melden wird.

Fast zwei Wochen passiert überhaupt nichts.

Montag, 31.10.2016: 11 Tage nach dem Erstkontakt

Da sich niemand bei uns vom Bauhaus Pforzheim bisher gemeldet hat, fahren wir wieder zum Bauhaus und sprechen mit dem Geschäftsführer Herr Leit1. Er sagt uns, dass das Bauhaus Pforzheim versucht hat, die Firma Camargue hinsichtlich unserer Reklamation des Mangels telefonisch zu erreichen. Verwundert entgegneten wir abermals, dass wir die Wanne beim Bauhaus Pforzheim gekauft hätten und nicht bei Camargue direkt. Damit ist aus unserer Sicht das Bauhaus Pforzheim als direkter Vertragspartner für die Reklamation zuständig. Zudem ist Camargue eine Marke der Firma Bauhaus. Herr Leit1 entgegnete, dass die Firma Camargue unabhängig vom Bauhaus sei. Er versichert uns, dass das Bauhaus Pforzheim weiterhin versucht, Kontakt zu Camargue aufzunehmen und sich dann bei uns meldet. Außerdem fragt er uns, ob eine Ausbesserung der Wanne anstelle eines Austausches ebenfalls für uns in Ordnung sei. Wir erwidern, dass das natürlich für uns in Ordnung sei. Aber nur unter zwei Bedingungen:

1. Auf die ausgebesserte Stelle bekomme wir eine Garantie von 20 Jahren (genauso lang ist die Garantie von Camargue auf die Wanne).

2. Die ausgebesserte Stelle ist weder sichtbar noch fühlbar

Donnerstag, 3. November 2016: 13 Tage nach Erstkontakt)

Herr Bau2 vom Bauhaus meldet sich bei uns und sagt uns, dass am Ende dieser Woche Herr Cama von der Firma Camargue anrufen wird. Weiter erklärt er uns, dass die Wanne von Herrn Cama ausgebessert werden soll. Wir sind einverstanden. Aber natürlich nur unter den ebenfalls bereits Herrn Leit1 genannten zwei Bedingungen (20 Jahre Garantie und Nachbesserung weder fühl- noch sichtbar). Herr Bau2 sagte, dass er dies nicht entscheiden könne. Das müssen wir mit Herrn Cama klären. Also warteten wir auf den Anruf von Herrn Cama.

Freitag, 4. November 2016 (15 Tage nach Erstkontakt)

Herr Cama von der Firma Camargue ruft vormittags bei uns an. Interessanterweise meldet er sich nicht unter dem Firmennamen „Camargue“, sondern unter dem Namen „Bauhaus“. So viel zur Unabhängigkeit. Gott sei Dank sind wir zu Hause, weil wir noch Urlaub haben. Er sagt uns, dass er die Photos von uns gesehen hat. Er kann die Stelle für uns ausbessern. Wir sind einverstanden. Aber natürlich nur unter den ebenfalls Herrn Leit1 und Herrn Bau2 genannten zwei Bedingungen (20 Jahre Garantie und Nachbesserung weder fühl- noch sichtbar). Er entgegenet, dass er dass nicht entscheiden könne. Das müsse er erst mit dem Bauhaus Pforzheim absprechen. Wir sind verwirrt, da Herr Bau2 uns das gleiche sagte. So sei es nun. Herr Cama verspricht uns, dass er sich zu Beginn der kommenden Woche wieder melden wird. Herr Cama hat sich aber nie wieder bei uns gemeldet.

Und wieder einmal vergeht Zeit, ohne das etwas passiert.

Samstag, 12. November 2016: 23 Tage nach Erstkontakt

Herr Cama ruft nicht an. Wir fahren also wieder zum Bauhaus. Dieses Mal reden wir mit einen anderen Geschäftsführer, Herrn Leit2. Wir fragen ihn, ob sich Herr Cama bei ihm gemeldet hätte, wegen den von uns geforderten Bedingungen für die Ausbesserung der Wanne (20 Jahre Garantie und Nachbesserung weder fühl- noch sichtbar). Er verneint. Wir sprechen auch ihn darauf an, dass die Firma Bauhaus als unser Vertragspartner für die Ausbesserung der Wanne verantwortlich sei und nicht die Firma Camargue. Außerdem warten wir jetzt schon drei Wochen. Es ist bisher überhaupt noch nichts passiert. Schon längst hätte ein Mitarbeiter vom Bauhaus Pforzheim vorbeikommen und sich den Riss in der Wanne persönlich anschauen können. Der Mangel könnte längst behoben sein. Leider wartet das Bauhaus Pforzheim auf eine Reaktion der Firma Camargue. Im Prinzip sagte er uns das gleiche wie Herr Leit1. Gleichzeitig fügte er aber nebenbei an, dass der Riss in der Wanne evtl. auch durch einen fehlerhaften Einbau passiert sein könnte. Wir entgegneten ihm, dass unser (Schwieger) vater vom Fach sei und sie ordnungsgemäß eingebaut habe. Da uns seine Bemerkung aber verunsichert, sagten wir, dass wir besser evtl. einen Anwalt einschalten würden, der unsere Rechte gegenüber dem Bauhaus Pforzheim vertritt. Er wirkte beruhigend auf uns ein und sagte, er „werde schon die Kuh vom Eis holen“. Er wird Kontakt zu Herrn Cama aufnehmen und mit ihm alles besprechen. Ferner versprach er, dass er uns in der kommenden Woche anrufen werde.

Dienstag, 15. November 2016: 26 Tage nach Erstkontakt

Telefonat mit Herrn Leit2. Er möchte sich den Riss selber anschauen und sichert zu bei uns vorbeizukommen. Als Besuchstermin wird der kommende Samstag vereinbart.

Samstag, 19. November 2016: 30 Tage nach Erstkontakt

Herr Leit2 erscheint bei uns, um sich den Riss persönlich anzuschauen. Da eine Revisionstür vorhanden ist, kann man auch unter die Wanne schauen. Nach der Betrachtung der Wanne sagt Herr Leit2, dass sie in der Tat ordnungsgemäß eingebaut worden ist und wir nicht schuld an dem Mangel sind. Wir äußern unseren Unmut, dass mittlerweile mehr als vier Wochen vergangen sind, ohne dass etwas passiert ist. Weiterhin sagen wir, dass es nicht rechtens sei, dass die Behebung des Mangels so lange dauert. Er sagt uns, dass wir bisher keine Frist zur Nachbesserung gesetzt hätten. Aus diesem Grund ist das Bauhaus Pforzheim mit der Behebung unseres Mangels keinesfalls in Verzug. Damit hat er selbstverständlich Recht. Aber dass dies notwendig sei, hätten wir vorher niemals gedacht. Herr Leit2 sagt uns, dass er mit Herrn Cama in der kommenden Woche über die Nachbesserung des Mangels reden werde. Schon wieder wartet die Firma Bauhaus darauf, was die Firma Camargue in diesem Fall unternimmt.

Aus dem Kommentar von Herr Leit2 haben wir nun sehr schnell dazu gelernt. Unmittelbar nachdem Herr Leit2 unser Haus verlässt, setzen wir uns an den Rechner und Schreiben an das Bauhaus Pforzheim eine Email, in der wir eine Frist zur Nachbesserung bis zum 2. Dezember 2016 setzen. Außerdem schicken wir Herrn Leit2 weitere Bilder der Wanne zu, die er gerne haben wollte.

Eine weitere Woche vergeht ohne dass irgendetwas passiert.

Freitag, 25.11.2016: 36 Tage nach Erstkontakt

So langsam wird die Zeit für das Bauhaus Pforzheim knapp. Aus diesem Grund schreiben wir der Firma Bauhaus Pforzheim eine Email und weisen daraufhin, dass die Frist zu Nachbesserung in einer Woche abläuft.

Sonntag, 27.11.2016: 38 Tage nach Erstkontakt

Anscheinend wird Herr Cama von der Firma Camargue nicht mehr zu Nachbesserung vorbeikommen. Aus diesem Grund erhalten wir am heutigen Sonntag eine Email von Herrn Bau3. Er schreibt, er sei vom Kundendienst der Firma Bauhaus und speziell für Acrylreparaturen zuständig. Wir wundern uns, warum Herr Bau3 nicht unmittelbar nach unserem Erstkontakt vorbeigekommen ist. Wir antworten auf die Email und schlagen als Termin den kommenden Freitag (2. Dezember 2016, 15:30 Uhr) vor. Außerdem informieren wir ebenfalls Herr Bau3 darüber, dass wir auf die ausgebesserte Stelle 20 Jahre Garantie haben wollen und das die ausgebesserte Stelle weder fühl- noch sichtbar ist.

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Dienstag, 29.11.2016: 40 Tage nach Erstkontakt

Telefonat mit Herrn Leit. Nun soll die Wanne nun doch nicht ausgebessert, sondern vollständig ausgetauscht werden, weil bei einer Ausbesserung nicht garantiert werden kann, dass die Wanne dicht bleibt. Wir sind verwirrt (mal wieder!), weil vor drei Tagen die Wanne noch ausgebessert werden sollte. In der Hoffnung, dass nun endlich etwas passiert und wir die Wanne wieder nutzen dürfen, stimmen wir zu. Er sagt uns, dass ein Herr Bau4 (Selbstständiger Handwerker vom Bauhaus Karlsruhe, Bäderwelt) statt Herr Bau3 am ausgemachten Freitagstermin wahrscheinlich vorbeikommen wird. Er soll dann später die Wanne austauschen. Wir bitten darum, dass Bauhaus Pforzheim uns bis Donnerstag Bescheid gibt, ob Herr Bau4 tatsächlich am Freitag zur Begutachtung des Badezimmers vorbeikommt.

Donnerstag, 01.12.2016: 42 Tage nach Erstkontakt:

Bauhaus Pforzheim meldet sich nicht bei uns. Aus diesem Grund nehmen wir uns für den morgigen Tag etwas vor, da anscheinend Herr Bau4 am Freitag nicht kommt.

Samstagmorgen, 03.12.2016: 44 Tage nach Erstkontakt

Herr Bau4 kommt vorbei und begutachtet das Badezimmer. Wir fragen ihn, ob er den Austausch der Badewanne noch vor Weihnachten schaffen wird. Er verneint dies. Herr Bau4 sagt, dass er noch heute mit Herrn Leit2 über den Austausch der Wanne reden wird.

Nachdem Herr Bau4 wieder weg war, besprechen wir, wann der Austausch der Wanne am besten sei. Vor Weihnachten wird es laut Herrn Bau4 leider nichts mehr. Wir entschließen uns, dass wir dem Bauhaus Pforzheim im Notfall die erste Woche im Januar anbieten werden, wenn es früher nicht geht. Diesen Zeitraum würden wir nur sehr ungern zur Verfügung stellen, da wir hier Urlaub haben und eigentlich wegfahren wollten.

Samstagmittag, 03.12.2016: 44 Tage nach Erstkontakt

Herr Leit2 ruft an, um mit uns über den Austauschtermin zu sprechen. Wir machen deutlich, dass uns ein Austausch der Wanne vor Weihnachten lieber sei, wir aber zur Not auch die erste Januarwoche akzeptieren würden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir dann aber einen geplanten Urlaub nicht antreten könnten. Er betont, dass er die ganze Angelegenheit vor Weihnacht abschließen wolle. Also willigten wir ein, dass der Austausch der Wanne bis zum 22. Dezember durchgeführt sein müsse. Er sagt uns, dass er am Dienstag der kommenden Woche mit Herrn Bau4 die Termine besprechen und uns informieren wird.

Samstagabend, 03.12.2016: 44 Tage nach Erstkontakt

Herr Leit2 ruft noch einmal an. Er hat anscheinend mit Herrn Bau4 gesprochen. Er macht uns das folgende Angebot: Wir sollen uns einen Eurobetrag überlegen, bei dem wir auf den Austausch der Wanne verzichten würden. Weiter sagt er, dass wir schließlich die Wanne trotz des Risses weiterhin verwenden könnten. Dieses Angebot verwundert uns, da Herr Leit2 noch am 29.11.2016 den Austausch der Wanne aus Sicherheitsgründen einer Ausbesserung des Risses vorgezogen hatte. Wir lehnen dieses aus unserer Sicht merkwürdige Angebot ab.

Dienstag, 06.12.2016: 47 Tage nach Erstkontakt

Eigentlich sollte Herr Leit2 heute anrufen, um uns die Termine zum Austausch der Wanne zu nennen. Das ist leider nicht passiert.

Mittwoch, 07.12.2016: 48 Tage nach Erstkontakt

Herr Leit2 hat sich weder gestern noch heute gemeldet. Aus diesem Grund schreiben wir wieder eine Email. In dieser Email haben wir der Firma Bauhaus Pforzheim eine Nachfrist zur Behebung des Mangels bis zum 22.12.2016 gesetzt. Ferner haben wir erstmalig mit der Einschaltung eines Anwalts gedroht, sollte das Bauhaus Pforzheim dieser Frist nicht nachkommen. Trotz unserer Verärgerung haben wir angemerkt, dass die Firma Bauhaus Pforzheim gerne einen Gegenvorschlag bis zum 8.12.2016, 12:00 Uhr, machen kann, wenn die Fertigstellung bis zum 22.12.2016 doch nicht eingehalten werden kann.

Donnerstag, 08.12.2016: 49 Tage nach Erstkontakt

Keine Nachricht vom Bauhaus. Fairerweise muss man an dieser Stelle erwähnen, dass die Firma Bauhaus Pforzheim an diesem Tag anscheinend eine Email an uns geschickt hat, Diese hat uns aber nie erreicht. Sie war auch nicht im SPAM-Filter. Wir haben erst hinterher erfahren, dass uns das Bauhaus eigentlich an diesem Tag angeschrieben hatte.

Samstag, 10.12.2016: 51 Tage nach Erstkontakt

Da wir die oben besagte Email vom Bauhaus nicht erhalten haben, fahren wir zum Bauhaus und sprechen wieder mit Herrn Leit2. Er sichert uns zu, dass er uns eine Email mit dem Austauschtermin der Wanne zugesandt hätte. Zum Beweis zeigt er uns einen Ausdruck der an uns versandten Email.

In der Email wird die erste Januarwoche als Termin für den Austausch der Wanne genannt. Ferner sagt er, dass sich der für den Austausch der Wanne zuständige Handwerker Herr Bau4 noch einmal melden wird, um uns die genauen Termine für das Gewerk zu nennen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs im Bauhaus Pforzheim sagt Herr Leit2 außerdem, dass er sich sehr über unsere Email vom 7.12.2016 mit der Anwaltsandrohung geärgert habe. Weiter sagt er: „Herr XYXYXY, am Tage als ich Ihre Email gelesen habe, habe ich mich sehr geärgert. An diesem Tage hätten Sie nicht vor mir stehen dürfen“. Dem Leser sei es selbst überlassen, diese Aussage eines Mitgliedes der Geschäftsleitung vom Bauhaus Pforzheim zu deuten. Wir sparen uns an dieser Stelle eine Kommentierung. Uns war es in dem Moment nur wichtig, dass wir endlich einen gültigen Termin zum Austausch der Wanne haben. Aus diesem Grund haben wir auch nichts weiteres gesagt. Als alles besprochen war verabschiedet sich Herr Leit2 damit, dass er uns frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und frohes Ostern wünscht. Wir entgegnen, dass wir nach Abschluss der Arbeiten noch einmal auf ihn zukommen werden.

Montag, 19.12.2016, 60 Tage nach Erstkontakt

Wir schreiben noch einmal Herrn Leit2 eine Email, da wir bisher über die genauen Termine zum Austausch der Wanne nicht informiert worden sind. Des weiteren bitten wir darum, dass wir bei Abschluss der Austauscharbeiten eine Auflistung aller verwendeter Materialien und durchgeführten Arbeiten erhalten.

Freitag, 23.12.2016: 64 Tage nach Erstkontakt

Die Firma Bauhaus Pforzheim schreibt uns in einer Email die genauen Termine der Austauscharbeiten und bestätigt uns, dass wir am Ende jene erbetene Aufstellung erhalten werden.

Montag, 2. Januar 2017: 74 Tage nach Erstkontakt

Herr Bau4 kommt zum Austausch der Badewanne

Mittwoch, 4. Januar 2017: 76 Tage bzw. knapp 11 Wochen nach Erstkontakt

Herr Bau4 schließt seine Arbeiten ab, die Wanne ist ausgetauscht. Herr Bau5 vom Bauhaus Pforzheim kommt vorbei und bittet darum, dass wir das Gewerk nun abnehmen sollen. Wir sagen, dass wir dies in Ruhe machen möchten. Darum muss er morgen noch einmal vorbeikommen, um unsere Unterschrift unter dem Abnahmeformular zu bekommen.

Noch am gleichen Tag schreiben wir Herrn Leit2 eine Email. Wir bitten darum, dass Herr Bau5 am nächsten Tag die versprochene Übersicht über die getätigten Arbeiten und das verwendete Material mitbringen solle. Ferner stellten wir in Form eines kritischen Feedbacks dar, wie anstrengend die Durchsetzung der uns eigentlich gesetzlich zustehenden Gewährleistungsansprüche war. Wir haben darauf hingewiesen, dass dies mit einem erheblichen nervlichen und zeitlichen (Emails, Photos, Besichtigungstermine, drei Austauschtage, Absage unseres Urlaubs) verbunden war. Außerdem wiesen wir auf die Situation am 10.12.2016 im Bauhaus Pforzheim hin.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Herrn Bau5 kommt vorbei und bekommt die Unterschrift. Er sagt uns, dass sich Herr Leit2 noch bei uns melden wird, hinsichtlich des von uns formulierten Feedbacks. Herr Leit2 hat sich nie wieder bei uns gemeldet!

Unsere Konsequenzen:

1. Wir werden auch weiterhin beim Bauhaus Pforzheim einkaufen. Die Beratung ist gut und die Mitarbeiter sind freundlich. Allerdings werden wir versuchen, teure Anschaffungen bei anderen Anbieter zu besorgen.

2. Den Umgang mit der Geschäftsleitung wollen wir in Zukunft möglichst vermeiden aufgrund der Situation am 10.12.2016 im Bauhaus Pforzheim.

3. Bei Mängeln werden wir in Zukunft dem Bauhaus Pforzheim sofort eine Frist zu Nachbesserung setzen. Der Austausch der Wanne hat sich teilweise deshalb so lange hingezogen, weil das Bauhaus Pforzheim ständig auf eine Reaktion vom Wannenhersteller Camargue gewartet hat. Wir haben darüber mit einem Anwalt gesprochen. Dieser hat uns genau das gesagt, was wir bereits angenommen haben: Die Firma Bauhaus ist unser Vertragspartner. Sie ist uns gegenüber alleinig für die Ausbesserung oder den Austausch der Wanne verantwortlich! Mit dem ständigen Aufschub der Nachbesserungsarbeiten hätten wir uns nicht zufrieden geben müssen.

4. Produkte der Marke Camargue werden wir nicht mehr kaufen.

Was wir verlangen:

1. Wir verlangen, dass das Bauhaus Pforzheim seine Prozesse zur Bearbeitung von Reklamationen überdenkt. Es kann nicht sein, dass ein sich im Recht befindender Kunde 11 Woche im Winter auf die Reparatur oder den Austausch einer Wanne warten muss.

2. Wir verlangen, dass das Bauhaus Pforzheim einen intensiveren Austausch mit „betroffenen“ Kunden praktiziert. Aus unserer Sicht mussten wir ständig hinterher sein, damit es vorangeht. Wir wussten nie, woran wir sind.

3. Grundsätzlich war der Umgang mit der Geschäftsleitung sehr sachlich. Allerdings sind wir mit der Aussage am 10.12.2016 nicht einverstanden und verlangen daher eine Entschuldigung.

4. Der Aufwand (z. B. zeitlich und nervlich) unsererseits war immens, bis wir letztendlich eine neue Wanne hatten. Hierzu haben wir am 4. Januar 2017 eine Email an die Geschäftsleitung des Bauhauses Pforzheim geschickt. Diese blieb bisher unbeantwortet. Wir bitten um die Beantwortung dieser Email.

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Meine Forderung an BAUHAUS Depot GmbH: U. A. Entschudligung und Beantwortung unserer Email vom 4. Januar 2017 (siehe i. E. Hauptartikel "Was wir verlangen")


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Kommentare und Trackbacks (2)


30.01.2017 | 21:57
von A. O. | Regelverstoß melden
Und welch ein zeitlicher Aufwand für eine Beschwerde in der Reclabox. Das ist ja ein ganzer Roman, zu umfangsreich um gelesen zu werden.
Wenn Ihre Email an die Geschäftsleitung ebenso abgefasst ist müssen Sie nicht auf eine Antwort erwarten.

05.02.2017 | 18:19
von ReclaBoxler-4453738 gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Die Firma Bauhaus in Pforzheim hat sich bei uns entschuldigt und der Schaden wurde angemessen ersetzt. Wir sind mit dem Unternehmen im Reinen und zufrieden.




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